Medienecho Jahrgang 2009

| Startseite |  Info - Service | Fachwerkhäuser  |  Ausstellungen | Veranstaltungsplan | Medienecho  | Gästebuch  |  Impressum | Datenschutz | Links  |  |

Jahrgang 2009

Freie Presse, Rochlitzer Ausgabe vom 30. November 2009;  

                                        

 

Der Blick,   "Schmackhaftes im Museum"

Lokalanzeiger für Mittweida, Rochlitz, Hainichen und Umgebung, schreibt am 25.11.09

Schwarzbach (RH). Der Förderverein des Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach lädt am kommenden Sonntag anlässlich des Saisonausklangs zu einem Back- und Schlachtfest ein. Es findet in der Zeit von 10:00 bist 17:00 Uhr statt. Ab 14:00 Uhr kann außerdem Stollen bei einer Tasse Kaffee probiert werden. Gegen 15:00 Uhr lässt sich dann auch erstmals in diesem Jahr der Weihnachtsmann blicken.

 

Freie Presse, Rochlitzer Ausgabe vom 23. November 2009;  

Bäuerliche Traditionspflege auf der Kuhweide

Rochlitz (fp). Schwarzbach. In Schwarzbach hat sich in den zurückliegenden zehn Jahren eine ganze Menge getan: Federführend dabei zeichnete der am 18. November 1999 gegründete Verein "Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur" verantwortlich, der mit seinem Museumsdorf jährlich rund 2000 Besucher in den nördlichen Zipfel des Landkreises Mittelsachsen lockt. Darüber, dass eine Entführung eine durchaus freudige Angelegenheit sein kann, sind in Schwarzbach bereits einige Geschichten geschrieben worden.

Genau genommen fünf, wobei sich eine sechste demnächst hinzu gesellen wird. Denn fünf historische Bauernhäuser sind es mittlerweile, die der Verein an ihren ursprünglichen Standorten abgebaut, nach Schwarzbach "entführt", dort wieder originalgetreu aufgebaut und damit vorm Verfall gerettet hat.

 

Freie Presse, Rochlitzer Ausgabe vom 22. Oktober 2009;  

Die Freie Presse stellt den Schmiedemeister Gerd Winter aus Königsfeld, vor und schreibt unter der Überschrift: In einem bewegten Leben viel bewegt,  "Königsfeld. Sobald Gerd Winter sein Schmiedefeuer anzündet und das glühende Eisen bearbeitet, fühlt er sich in seinem Element. Dabei ist seine Zunft zum Sterben verurteilt, wie er sagt. Doch das hält ihn nicht davon ab, den Menschen zu zeigen, wie eine Schmiede funktioniert, wie ein Schmied arbeitet. "Ich glaube, ich bin bei den Schauvorführungen im Bauernmuseum in Schwarzbach ein gern gesehener Gast. Das sehe ich vor allem in den Augen der Kinder, die sich am Amboss auch selbst versuchen dürfen", sagt der 60-Jährige, der schon als kleiner Junge Schmied werden wollte." Soweit ein Auszug aus dem Artikel.

 Anmerkung des Fördervereins: Ja, Schmiedemeister Gerd Winter, ist ein gern gesehener Akteur bei unseren Veranstaltungen und seine Aktivitäten wecken große Aufmerksamkeit bei den kleinen und großen Besuchern. (GV), Foto: Klaus Zschage

 

Der Blick,   "Alte Karossen kurvten durchs Muldental"

Lokalanzeiger für Mittweida, Rochlitz, Hainichen und Umgebung, schreibt am 30.09.09

Rochlitz (RH). Mehr als 140 auf Hochglanz polierte und größtenteils perfekt restaurierte Fahrzeuge aus den Jahren 1920 bis 1979 fanden am vergangenen Samstagbegeisterte Bewunderer im Muldental, wo zum 41. Mal die Oldtimer-Rallye "Rund um den Rochlitzer Berg" stattfand, organisiert vom Rochlitzer Oldtimer-Club im ADAC. Zu den Schätzen auf der Straße zählten neben vierrädrigen Karossen etliche Motorräder und Gespanne, die sich vom Rochlitzer Markt (Foto) aus auf einen 80 Kilometer langen Rundkurs mit kurzen Zwischenstopp im Museum Schwarzbachbegaben, das kurzeitig unter akuter Parkplatznot litt. Entlang der Tour mussten Fahrer aus ganz Deutschland versteckte Kontrollpunkte passieren und mehrere Prüfungen absolvieren.

Foto: RH

 

Freie Presse, Rochlitzer Ausgabe vom 25. September 2009;  

41. ADAC Oldtimer - Rallye, Start: 10:00 Uhr Rochlitz Markt, Ziel:  ca. 15:30 Uhr Schwarzbach Bauermuseum

Kündigt die Rallye an, und gibt Streckenverlauf bekannt.

Bauernmuseum Schwarzbach, eigener Bericht: Fotos: Klaus Zschage

Bei herrlichem Sonnenschein trafen die Teilnehmer der 41. ADAC Oldtimer- Rallye am Ziel, dem Bauernmuseum in Schwarzbach ein. Die Mitglieder des Förderverein organisierten den Empfang von ca. 180 Fahrzeugen und bewirteten die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen. Mit Schaschlik und Rostbratwurst konnten Hungrige beköstigt werden. Für viele Teilnehmer der Rallye war das die erste Begegnung mit dem Bauernmuseums in Schwarzbach und sie waren stark beeindruckt von dem was in 10 Jahren alles geschaffen wurde und versprachen bei Gelegenheit wieder zukommen um sich alles in Ruhe anzusehen. (GV)

     

       

       

Freie Presse, Rochlitzer Ausgabe vom 14. September 2009

Foto: Wolfgang Lose

Auf dem Gelände des Bauernmuseums in Schwarzbach erwartete in diesem Jahr erstmals das Wohnstallhaus aus dem Jahr 1567 seine Besucher. Es wurde vor fünf Jahren in Poppitz abgebaut und wird derzeit in traditioneller Bauweise in Schwarzbach wieder errichtet. Die anderen fünf Häuser beherbergen museale Gegenstände und alte Handwerkskunst. Zum Schautag sorgten zum Beispiel Vorführungen des Schmiedes Gerd Winter aus Königsfeld und des Korbmachers Claus Hentzschel aus Leuphan für Aufsehen.
Wie man früher Mehl herstellte, konnte das Publikum miterleben, und Mutige aus Aachen probierten die Schrotmühle sowie den Mehlsichter aus dem 19. Jahrhundert aus. Der traditionelle Backofen war zwei Tage lang in Betrieb, um für hausgemachte Spezialitäten zu sorgen.

Für Kinder gab es Kopfrechenaufgaben. Sie sollten mit dem so genannten Schrittmaß Länge und Breite einer Fläche ermitteln und dann aus den Angaben ohne Taschenrechner die Größe der Fläche errechnen - eine Aufgabe, die nicht alle beherrschten. Umrahmt wurde der Tag von den Lunzenauer Bläsern. Die 24 Mitglieder des Trägervereins des Museums registrierten am Schluss ungefähr 250 Besucher und erhielten für ihr Engagement von Landrat Volker Uhlig (CDU) eine Urkunde.

Der Blick,   Denkmalpflege live erleben

Lokalanzeiger für Mittweida, Rochlitz, Hainichen und Umgebung, schreibt am 09.09.09

Foto: Ralf Härtel

 

Schwarzbach (RH). Am kommenden Sonntag gibt es auf dem Arial des Museums für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach Denkmalschutz live zu erleben. Anlässlich des Tages des offenen Denkmals dürfen dort neugierige Besucher erstmals das nachweislich älteste Wohnstallhaus der Region besichtigen, das seit August 2008 mit viel Fingerspitzengefühl und der Hilfe mehrerer Arbeitsgelegenheiten im originalen Zustand wieder neu aufgebaut wird. „Ziel ist, das über 440 Jahre alte Kleinod aus Poppitz als einzigartiges Baudenkmal zu erhalten und zukünftig mit einer musealen Ausstellung wieder für Besucher zugänglich zu machen“, erklärte der Vereinsvorsitzende Klaus Zschage. Damit das Haus im ursprünglichen Zustand aufgebaut werden kann, musste es sprichwörtlich in Einzelteile zerlegt werden. Das geschah vor mehr als fünf Jahren. „Inzwischen ist die Dacheindeckung des Hauses abgeschlossen und mit dem Mauerbau der Gefache wurde begonnen“. Momentan werden die Staken Schicht für Schicht mit Lehm ausgekleidet. „Und zwar so, wie einst die traditionelle Bauweise war“, erklärte Zschage, der dabei vom Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde überwacht wird.
Der Ausbau des Museums hat sich mittlerweile auch in anderen Regionen einen Namen gemacht. „So gehört Schwarzbach mit unserem Museum als Alleinstellungsmerkmal zu den Bewerbern der Initiative „Themendörfer des Freistaates“ sagte Zschage, dessen Ziel jetzt ist, mit einem individuellen Konzept die touristische Vermarktung von Schwarzbach anzukurbeln. Zum Tag des offenen Denkmals hat das Museum für Besucher von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

 

Freie Presse, Rochlitzer Ausgabe vom 18. Mai 2009   zum Lanz - Bulldog und Traktorentreffen

 

Das Lanz- Bulldog- und Traktorentreffen war eine gelungen Veranstaltung mit neuen Akzenten. Bei herrlichem Wetter mit viel Sonnenschein konnten etwa 500 Gäste und Teilnehmer die  45 liebevoll gepflegten alten Traktoren bewundern und mit deren Eigentümern wertvolle Erfahrungen austauschen. Die weiteste Anreise hatten Teilnehmer aus Altenburg.  Als besonderes Highlight (Höhepunkt) und erstmalig im Museum in Schwarzbach, wurde Ochse am Spieß angeboten, der Lebend ca. 225 kg wog. Dem Fleischer Reiner Respondek, der den Ochsen geschlachtet und zubereitet hat, gilt ein besonderes Lob und Dankschön. Die Befürchtungen, dass es zu lange dauern wird bis der Ochse gar ist und die Gäste zulange auf das Essen warten müssen, haben sich nicht bestätigt. Die Organisatoren erhielten viel Lob für diese gelungene Veranstaltung. Die auf dem Hof aufgestellten Biertischgarnituren waren voll besetzt und bei einer Flasche Bier oder Kaffee und Kuchen aus eigener Herstellung kam Volksfeststimmung auf.

 Schmiedemeister Erwin Kühne (82 Jahre), hat innerhalb weniger Tage den Ochsengrill gebaut und somit einen großen Anteil zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen. Dafür gebührt im ebenfalls ein besonderes Dankeschön.

Das der Corso der Traktoren bereits 14:00 Uhr und nicht wie angekündigt erst um 15:00Uhr erfolgte, fand  nicht die Zustimmung aller Besucher. Diese Veränderung erfolgte auf Wunsch von weit her angereisten Teilnehmern.

Liebe Besucher, wir bedanken uns für Ihre Teilnahme und Ihr Interesse an unseren Veranstaltungen und würden uns freuen, wenn wir Sie zu unserer nächsten Veranstaltung wieder begrüßen dürfen. Damit unsere Veranstaltungen künftig noch attraktiver werden, bitten wir Sie, uns Ihre Eindrücke, Kritiken, Vorschläge und Anregungen zu unterbreiten. Das ist möglich per E-Mail an Museum-Schwarzbach1@Web.de oder Sie schreiben uns an die Adresse: Museum Schwarzbach, Wiesenweg 1a, 09306 Schwarzbach.

Im Jahr  2010 wird wieder ein Lanz-Bulldog- und  Traktorentreffen stattfinden und der Corso wird dann planmäßig um 14.00 Uhr gestartet.

 

Jahrgang 2008


Freie Presse, Rochlitzer Ausgabe vom 22.09.2008

Angehende Gästeführer erhalten selbst Führung

Foto: Mario Hösel

25 Frauen und Männer informieren sich über Sehenswürdigkeiten

Klaus Zschage (re.) informierte am Montag die künftigen Gästeführer in einer Seminarpause über das Schwarzbacher Museum. Mario Hösel

Schwarzbach. Noch werden sie von anderen durch Sehenswürdigkeiten der Region geführt. Doch im Sommer 2009 steht für die 25 angehenden Gästeführer der Rollentausch an. Jetzt erhielten die vier Männer und 21 Frauen Unterricht in Theorie und Praxis im Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach. Nachdem sie eine Prüfung im Seminar "Recht" ablegten, stellte der Vorsitzende des Fördervereines, Klaus Zschage, das Museumsdorf vor.Bis Januar stehen noch Theorie-Seminare mit namhaften Dozenten im Vordergrund, bei denen es unter anderem um Präsentationstechniken oder Landesgeschichte geht. "Doch wir wollen durch die Wahl der Seminarräume an Touristenzielen auch die künftigen Partner in der Praxis vorstellen", erklärte am Montag Carola Schwarze, Museumspädagogin vom Schloss Rochlitz.

Künftig sollen die Gästeführer als Selbstständige oder im Nebenerwerb in Rochlitz und Umgebung sowie im Kohrener Land Touristen führen. Aus etwa 100 Bewerbern wurden die Projektteilnehmer ausgewählt. "Sie werden dringend gebraucht", so Schwarze. Angesichts der steigenden Nachfrage gebe es derzeit zu wenig Gästeführer. Das hat auch der Träger des Ausbildungsprojekts, der Heimat- und Verkehrsverein "Rochlitzer Muldental", erkannt und 18 Partner, unter anderem vom Fremdenverkehrsverband Kohrener Land ins Boot geholt. Die Projektkosten von 20.000 Euro werden zu 80 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert, 20 Prozent tragen die Projektpartner.

Von Jan Leißner

 

Freie Presse, Rochlitzer Ausgabe vom 22.09.2008

Historisches Gebäude feiert zweites Richtfest

441 Jahre altes Wohn-Stallhaus nach seiner Umsetzung von Poppitz nach Schwarzbach im Rohbau fertig - Für Aufbau Abrissmaterial verwendet

  Foto: Mario Hösel

Beim Richtfest für das Wohn-Stallhaus am Schwarzbacher Museum ließ es sich der Vorsitzende des Fördervereins, Klaus Zschage, nicht nehmen, den letzten (Holz-)Nagel in das Gefache einzuschlagen.

Schwarzbach. Nach viereinhalb Monaten Bauzeit ist in Schwarzbach Richtfest für den Rohbau eines der ältesten noch existierenden Wohn-Stallhäuser in Sachsen gefeiert worden. Es ist 441 Jahre alt und stammt aus Poppitz. Klaus Zschage, Vorsitzender des Fördervereins des Museums für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur, schlug symbolisch den letzten Holznagel in den Ständer- und Stockwerkbau.

Als das Wohn-Stallhaus 1567 in Poppitz gebaut wurde, durfte es sicher schon einmal ein Richtfest feiern. Wie genau es damals von statten ging, lässt sich heute nicht mehr feststellen, aber nachgewiesen ist, dass bereits seit dem 14. Jahrhundert der Brauch, Richtfest zu feiern, wenn der Rohbau eines Gebäudes fertig ist, gepflegt wurde. 2004 kaufte der Förderverein Schwarzbach das historische Gebäude vom damaligen Besitzer Armin Hainich und begann mit der Umsetzung des Bauwerkes. Ohne die Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Hartz-IV-Empfänger (Arge), regionalen Firmen und dem Bürgermeister wäre laut Vereinschef vieles nicht möglich gewesen.

Und auch die regelmäßigen Zusammenkünfte mit Vertretern des Landesamtes für Denkmalpflege waren und sind dem Verein wichtig. Zschage lobte außerdem das Engagement von Projektleiter Falk Schmidt. "Er hat sich in seine Aufgabe aktiv reingekniet, um die zehn von der Arge geförderten Männer, die Kenntnisse aus unterschiedlichsten Holzbranchen mitbrachten, anzuleiten und zu koordinieren", sagte der Vereinsvorsitzende und bedauerte, dass die Fördermaßnahme ausläuft.

Das Holz des Ständer- und Stockwerkbaus wurde durch dendrochronologische Untersuchung (Bestimmung des Holzalters durch Zählen der Jahresringe und Messen derer Abstände) auf rund 440 Jahre bestimmt. Vor etwa sechs Monaten fand Vorbesitzer Hainich auf seinem Grundstück einen Stein mit der Jahreszahl 1567. Dieser Fund deckt sich mit den Auswertungen der Untersuchungen. Der Originalstein verbleibt im Grundstück des Vorbesitzers. Für das umgesetzte Gebäude ließ er jedoch eine Kopie von dem Stein anfertigen.

Um das Holz aufzubereiten, benötigten fünf Vereinsmitarbeiter zwei Jahre. Nicht mehr verwendbare Teile mussten erneuert werden. Dazu nutzte der Verein gesichertes Material von der alten Spinnerei auf der Rochlitzer Muldeninsel. Im Frühjahr soll das Dach mit Biberschwänzen eingedeckt werden. Dieses Material stammt von dem Haus am Sophienplatz, das vor wenigen Tagen abgerissen wurde.

Der Blick, Lokalanzeiger für Mittweida, Rochlitz, Hainichen und Umgebung, schreibt am 12.11.2008

Lecker: Bauernbrot aus dem Museum

Schwarzbach (RH). Spaß und gute Laune gab es am vergangenen Sonntagnachmittag im Schwarzbacher Museum für Volksarchitektur und bäuerlicher Kultur zu erleben. Die engagierten Mitarbeiter hatten dort im historischen Ambiente zur Kirmes eingeladen, die auch in diesem Jahr neben einem bunten Unterhaltungsprogramm viel Genussvolles für den Gaumen bot. Neben frischen Apfel- und Streuselkuchen konnte bereits der erste Rosinenstollen probiert werden, den die Bäcker Michael Sturm frisch zubereitet hatte. Ehepaar Schenk, das mit Fahrrädern aus Rochlitz anreiste, griff hingegen zum ofenfrischen Bauernbrot, das am Sonntag der Verkaufsschlager war.

 

 Zurück zum aktuellen Jahrgang  

Zum Seitenanfang